COVID 19 – BIOSIMILAR SUBSTITUTION – AMYLOIDOSE
Das Aufgabenspektrum der Krankenhauspharmazie ist und bleibt ohne Zweifel sehr viel-fältig: Die letzten 2 Jahre standen ganz im Zeichen des Covid-19-Pandemiemanagements, von der Diagnostikaversorgung, über die Impfstofforganisation bis hin zur Logistik immer neuer monoklonaler Antikörper, Virustatika und Zytokininhibitoren. Allerdings galt es in dieser Zeit die pharmaökonomischen Herausforderungen – insbesondere die Platzierung der Biosimilars im Klinikalltag – nicht aus den Augen zu verlieren. Die geplante aut-idem-Substitution im Laufe dieses Jahres – ähnlich wie bei den Generika – stößt allerdings weiterhin auf Kritik, mögliche Auswirkungen wie Lieferengpässe und ein unübersichtliches Präparate-Hopping sind alles andere als hilfreich, sowohl im niedergelassenen Bereich als auch in der Krankenhausapotheke. Parallel gilt es bei den zunehmend innovativen Therapeutika – darunter vielen Orphan-Drugs – kühlen Kopf zu bewahren: worin besteht ihr besonderer Stellenwert, sind sie mehr ambulant oder stationär von Bedeutung, sind die Kostenerstattungen gesichert? Am Beispiel der Transthyretin-Amyloidose kann in diesem Zusammenhang exemplarisch gezeigt werden, welche Vorteile mit einer evidenz-basierten Theranostik heutzutage verbunden sind. Den Spagat zwischen dem großen Ganzen und der Vielzahl von Details zu schaffen, macht unseren Beruf so einzigartig!
Referentin/Referent:
- Professor Arnt V. Kristen, Kardiovaskuläres Zentrum Darmstadt
- Prof. Dr. Hans-Peter Lipp, Chefapotheker, Universitätsklinikum Tübingen, Universitätsapotheke
- Prof. Florian Kron, CEO | Managing Director, VITIS GmbH
Diese Veranstaltung ist mit 2 Fortbildungspunkten akkreditiert.
47. Wissenschaftlicher ADKA-Jahreskongress
hier finden Sie alle Informationen rund um den ADKA-Kongress